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19.01.2010

Neustrukturierung des BFB

Außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt Neustrukturierung des BFB

Berlin, 15.01.2010 - 

Gestärkt geht der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) aus seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 14.01.2010 hervor. Neben der Betonung seiner politischen Bedeutung wollen die Freien Berufe auch nachdrücklich das BFB-Leitbild zu den Freien Berufen unterstützen. Weiteres Ergebnis ist die Einleitung eines Prozesses zur Neustrukturierung der Arbeitsweisen des BFB. Bis zur Jahresmitte sollen zwei Arbeitsgruppen Reformen entwickeln, die sowohl die finanzielle als auch die inhaltliche Struktur des Verbandes betreffen. Dabei geht es u. a. um eine transparentere Informationspolitik vor allem gegenüber den heilberuflichen Mitgliedern des BFB. Eine ursprünglich vorgesehene Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde ausgesetzt. Auf Wunsch der Mitglieder soll es im Vorstand zukünftig eine klare Aufgabenverteilung und mehr medizinische Kompetenz geben. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und daraus resultierende Strukturänderungen sollen dann auf einer Mitgliederversammlung im Herbst verabschiedet werden.

Für den Präsidenten der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Peter Engel, bietet der anstehende Reformprozess „eine große Chance, den BFB als wichtige Interessenvertretung aller Freien Berufe wieder attraktiver und schlagkräftiger zu machen“. Die BZÄK werde dazu ihre Mitarbeit anbieten und Ideen einbringen. Engel zeigte sich erleichtert, dass mit den Ergebnissen der Mitgliederversammlung die aktuelle Krise des BFB vorläufig beendet worden sei: „Ohne eine solche gemeinsame Interessenvertretung wäre es schwierig für die einzelnen Freien Berufe, sich zwischen den großen Blöcken Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit eigenen Forderungen Gehör zu verschaffen. Ich bin mir sicher, dass der BFB aus dieser Krise gestärkt und mit neuer Effizienz hervorgehen wird.“

Quelle:

Bundeszahnärztekammer


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